Hackenow im Januar 2019

Doch zum Anfang noch ein kleiner Rückblick auf die Geschehnisse in 2018.

Der Hof Hackenow wird von mehr und mehr Wesen bewohnt. Nachdem im Juli und August bekanntlich zwei weitere Menschen einzogen, kamen im Oktober noch vier Hühner hinzu, welche seitdem fröhlich über den Hof trotten. Die Laufenten vermehrten sich und unsere Katze Pommes bekam zweimal Nachwuchs, sodass wir zwischenzeitlich bis zu sieben Katzen beherbergten (jetzt leben noch drei vor Ort).

Am Haus wurden in Erwartung der Heizsaison zwei weitere Schornsteine neu aufgemauert bzw. repariert und verfugt. Insgesamt vier weitere Öfen in Betrieb genommen, sodass der bewohn- und beheizbare Teil des Hauses mittlerweile deutlich mehr als die Hälfte der Wohnfläche einnimmt.

Uns erreichten seit vergangenem Herbst vermehrt Anfragen von Menschen, welche ihren Bauwagen oder ihre Jurte bei uns aufstellen wollen. Wir stellten nunmehr fest, dass wir als personell verändertes Kollektiv zunächst in einen gemeinsamen Visions- und Planungsprozess für uns und das Gelände einsteigen wollen, bevor wir hier konkrete Aus- und Zusagen machen können - und damit erreichen wir auch fließend den Ausblick für 2019!

Fest steht, dass es viele Träume gibt, welche in und um Hackenow geträumt werden. Bald wird es noch einen Mitbewohni mehr geben, womit unsere Kapazität im bisher bewohnten Haus für den Moment ausgeschöpft sein sollte, bis weitere Infrastruktur geschaffen wurde. Dort hinein spielt auch die Jurte, die wir im März bauen werden, und welche es uns ermöglichen soll, den Spielraum für Gäste und Veranstaltungen zu erweitern. Der Garten soll weiter wachsen und im Herbst soll eine Pflanzenkläranlage gebaut werden.

Ein Traum für 2019 ist es, ein neues Dach über dem Kopf im ersten Wohnhaus zu wissen, um den Ausbau fortan weiter vorantreiben zu können. Auch wollen wir im Jahresverlauf wieder mindestens eine Bauwoche und im Sommer mit vereinten Kräften ein Hoffest organisieren. Bunter denn je, es bleibt also spannend :)