Résümé der zweiten Bauwoche

Die zweite Bauwoche dieses Jahres ist vorüber und die ohne Gäste langsamer verstreichende Zeit bietet die Gelegenheit, revuepassieren zu lassen, was sich ereignete.

Wir sind wieder einmal mehr als dankbar für die viele Hilfe, die wir von vielen verschiedenen Freunden und Familie erfahren haben. Sonnabend und Sonntag wuselten wieder jeweils um die 20 Personen hier auf dem Grundstück umher und werkelten an allen möglichen Ecken und Enden - ein absoluter Segen!

Auch waren wieder einige Leute zu Besuch, welche der Vorgängergruppe verbunden waren. Wir danken auch euch für die vielen Geschichten!

Los ging es aber mit der Reparatur einer alten Schubkarre. Es muss ja nicht immer alles neu sein.
Der Minibagger war in der Zwischenzeit angekommen und wollte warmgefahren werden. Holli ließ es sich nicht nehmen, einige Baumstümpfe und im Boden versenkte Eisenstangen mussten weichen.

Auch im Richtung Straße spitz zulaufenden Grundstücksteil - von uns liebevoll Bermudadreieck genannt - ist diesmal wieder allerhand passiert:

  • Das ehemals als Sauna geplante Gartenhäuschen, welches wir als Gewächshaus herrichten wollen, nimmt langsam Form an, es ist bereits rundherum mit alten Fenstern verglast, sodass fast nur noch das Dach fehlt.

  • Über die Feuerbadewanne ist der Renoviertrupp gefegt, der Platz drumherum wurde neu gestaltet, es gibt jetzt einen Garderobenständer und einen kleinen Tisch, außerdem wurde die Steinplatten neu eingefasst, dekoriert und der Ofen erhielt eine neue Schicht Lehm. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie wir finden.

  • ein weiteres altes Zaunelement konnten wir entfernen und dort eine Benjeshecke anlegen.

Das Meisterstück der vergangenen Bauwoche war sicherlich der zwischen 200 und 250 Meter lange und zumeist tiefer als 1,20 Meter tiefe Graben. Sechs Tage wurde von morgens bis abends gebaggert, was die Kühlung hergab. Jetzt ist alles für das neue Wasserrohr vorbereitet.

Daneben wurde auch weiter entrümpelt. Zwei weitere Keller sind nun frei von Altlasten, hinter der Asbesthütte wurde klar Schiff gemacht und dabei gleich noch ein hässlicher Zaun entfernt.

Die AG "Stein und Bewegung" sorgte indes dafür, dass sich die vielen verteilten Ziegelsteinhaufen zu einem großen Haufen vereinen würden. Fast wäre es eine Pyramide geworden, aber die Umsiedlung einer Mäusefamilie (Milieuschutz!) beendete die Bauarbeiten umweltgerecht.

Auch im Innern des Hauses ging es peu à peu voran, so wurden die Reste einer entfernten Wand ebenso entfernt wie Putz von einigen Wänden abgeklopft. Vorbereitende Maßnahmen für den Innenausbau, doch vorher müssen wir nochmal ans Dach...

Letztlich wurde natürlich auch endlich unser Toilettenhaus eingeweiht. Und weil wir es alleine gar nicht geschafft hätten, waren wir auch sehr froh darüber, dass Äpfel, Pflaumen und Holunder geerntet und verarbeitet wurde. So gab es nicht nur immer wieder leckeren Kuchen zwischendurch, sondern nun auch eine Reihe von frisch eingeweckten Leckereien.

Was außer diesen und dem sich stetig veränderten Grundstück bleibt, ist die Vorfreude auf die dritte Bauwoche diesen Jahres, welche vom 6. - 10. Oktober bei uns in Hackenow stattfindet.